2017

Wir begrüßen "Chinatown"

Kurz nachdem wir Landlord gehen lassen mussten und noch nicht so richtig wussten wie wir weiter machen sollen, denn wir waren nach den Verlusten der letzten Zeit nicht wirklich motiviert, kam Chinatown zu uns.

"Charlie" wie der KLEINE genannt wird, wird uns zur Verfügung gestellt und wir haben uns an die Ausbildung gemacht.

Ein echtes Talent wie sich herausstellen sollte.

Wir verabschieden "Landlord"

Im Januar haben wir uns mal wieder von einem lieb gewonnen Freund verabschiedet.

Landlord ging in seine alte Heimat zurück und macht nun nach unserer Ausbildung einen anderen Voltigierverein glücklich.

 

Landlord hat zuverlässig gelernt und hat die E Gruppe sowie die M Gruppe durch die Saison getragen. Alle haben zusammen gelernt und konnten sich aufeinander verlassen.
Der Höhepunkt war der Auftritt zur Weihnachtsgala des Haupt- und Landgestütes.

 

Wir hoffen dass er glücklich ist und er von seinen neuen Turnern genauso betüddelt wird wie von uns.

2016

Kreismeister 2016

Im Oktober konnten wir unseren Kreismeistertitel erfolgreich verteidigen.

Mit neuem Pferd und zusammengwürfelter Gruppe haben wir einen turbulenten Start in unseren neuen Anzügen "hingelegt".

Ende gut, alles gut... verabschiedeten wir uns in das Wintertraining, welches viele Überraschungen für uns bereit halten sollte.

Artikel MOZ Januar 2016

Neustadts Voltigierer kämpfen um Existenz

Neuruppin (MZV) Ende November verstarb mit dem Deutschen Sportpferd "Quartier" die Seele der Neustädter Voltigierer vom Reit- und Fahrverein. Ein adäquater Ersatz ist bisher nicht in Sicht beziehungsweise zu teuer. Nun droht die Abwanderung der größten Talente.

 

Früh übt sich: Für die Kleineren in der Voltigier-Gruppe, hier die siebenjährige Lena Wagner, ist der Verlust noch nicht unbedingt in der Trainingsarbeit zu bemerken. Mit "Graf Götz" gibt es hier ein passendes Pferd.

© MZV

Im Volksmund heißt es, "das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde". Mit diesem Sprichwort können nicht unbedingt viele Menschen etwas anfangen, im Pferdesport findet es hundertprozentige Zustimmung. So auch bei den Voltigieren des Reit- und Fahrvereins (RFV) Neustadt. Denn aktuell sind die 25 Mitglieder im Alter von sechs bis 25 Jahren unglücklich. Mit Quartier, so der Name des zwölfjährigen Deutschen Sportpferdes (DS), hat die Truppe ihr bestes Pferd verloren. Quartier verstarb, völlig überraschend, am 27. November letzten Jahres. "Ich kann heute noch nicht recht darüber sprechen", sitzt der Schmerz bei Longenführerin Sabrina Marsch, gleichzeitig Abteilungsleiterin beim RFV, noch tief. Nach dem plötzlichen Tod von Quartier steht der Verein nun ohne sein tragendes Mitglied da.

"Es ist so, dass wir mit Graf Götz noch ein weiteres Pferd zur Verfügung haben. Allerdings kann es nicht die komplette Trainingsarbeit allein bewältigen", so Marsch, die Besitzerin des Pferdes ist. Zusätzlich erklärt sie, dass Graf Götz, ein Trakehner, von seinen Fähigkeiten nicht für die M-Klasse beziehungsweise für die Einzelsportler zugelassen ist. Im Klartext heißt das, dass aktuell acht Sportler ohne Trainings- und Wettkampfpferd auskommen müssen. "Wir können auf einem Holzpferd trainieren, aber das Training darauf ist kein adäquater Ersatz für das Üben auf einem lebendigen Pferd." Marsch befürchtet, dass ihr die leistungsstärksten Sportler davonlaufen, da der RFV momentan nicht für Turniere melden kann. Eine ganze Saison steht auf dem Spiel. "Wir haben mit unseren Mitgliedern gesprochen. Ich denke, dass sie uns in diesem Jahr nicht verlassen werden. Aber wenn wir an der Situation nichts ändern, dann kann das passieren."

Beim Voltigier-Sport dauert eine entsprechende Ausbildung eines Pferdes bis zur M-Klasse etwa drei Jahre. "Oder aber wir kaufen ein solches Pferd, dann müssten wir jedoch zirka 17500Euro bezahlen", weiß Marsch nicht, wie der Verein diesen schweren Rückschlag auffangen soll, aber eben unbedingt muss. Drei Jahre Zeit hat der Verein nicht. Ein neues Pferd muss in jedem Fall angeschafft werden. "Umsonst gibt es das nicht", so Marsch.

Nun will sich die Abteilung der Voltigierer nicht ihrem Schicksal ergeben. Viele Eltern und Bekannte deuteten bereits an, dass sie Spenden sammeln wollen. "Doch unser Verein hat Angst um den Status der Gemeinnützigkeit", sagt Marsch und fügt an: "Unser Vorstand denkt, dass wir durch die Spenden eventuell zu viel Kapital für einen gemeinnützigen Verein anhäufen. Der Vorstand hat daher zur Klärung eigens einen Steuerberater eingeschaltet." Da das oberste Vereinsgremium in der Vergangenheit immer ein verlässlicher Partner für die Voltigierer war, befolgt die Abteilung nun dessen Rat, nämlich abzuwarten. "Sie wollen nun schauen, was wir machen können", so die 35-Jährige, die ein Spendenkonto einrichten lassen will. Diese Idee lehnte der Vorstand jedoch ab.

Aktuell gibt es erste Überlegungen einen Förderverein ins Leben zu rufen. Entsprechende Unterlagen wurden inzwischen zusammengestellt und einige Gespräche geführt. "Wir haben uns mit dieser Idee ebenfalls an den Vorstand gewandt. Er war begeistert." Auch die Eltern waren bereits aktiv. Antje Sielaff, Mutter eines Kindes aus der Trainingsgruppe, führte im Namen der Abteilung bereits Gespräche mit potenziellen Sponsoren.

Die Eltern der kleineren Kinder in der Voltigiergruppe sind besonders daran interessiert, dass alles so bleibt, wie es war. "Neben dem Sport, der den Körper ganzheitlich trainiert, ist es auch die Gruppe, die das Besondere im Verein ausmacht. Hier helfen und trainieren die Größeren die Kleinen", so Sielaff. Wenn aber kein Pferd für die M-Klasse gefunden wird, dann ist der Verbleib der vornehmlich älteren Voltigierer in Neustadt vakant.

Vor wenigen Tagen zeigte sich jedoch ein wenig Licht am Ende des Tunnels, als die Voltigierer im Internet auf eine Anzeige eines Vereins aus Niedersachsen stießen. Die Sportfreunde aus Krumke hatten inseriert. In einem Tross von fünf Personen machten sich die Neustädter auf, um sich einen Hannoveraner anzuschauen. Marsch: "Ich schaute in die Box und er schaute zurück, da hatte ich das Gefühl, es könnte passen." Er ist ein Pferd und heißt Crazy Chico. "Die anderen haben direkt gesagt, dass wir ihn mitnehmen. Ohne ihn ausprobiert zu haben." Marsch setzte jedoch einen Test mit M-Klasse-Turner Christopher Thormann an. Crazy Chico überzeugte und wird nun für eine Woche nach Neustadt kommen. "Wir dürfen ihn weiter testen und wir entscheiden danach." Die Abteilungsleiterin, die nach Krumke auch ihre Mutter Marion als Fachfrau mitnahm, attestiert dem Hannoveraner die Fähigkeiten für die M-Klasse. "Er ist relativ groß und stark. In dieser Klasse geht es ja um Last und Balance." Crazy Chico ist bisher jedoch nur anvoltigiert worden, wie es die Neustädterin nennt, weshalb eine weitere Ausbildung nötig ist. "Gelöst wäre unser Problem so noch nicht mit ihm. Wir hoffen jetzt, dass dieses Pferd schnell lernt und wir vielleicht ohne Kür auf Turniere fahren können. Die dann aber ohne Platzierung enden. Wir sind quasi nur zum lernen dabei", so Marsch. Zur Pflicht beim Voltigieren gehört, dass jeder Akteur einzeln seine sechs Übungen im Galopp durchturnt. Bei der Kür wären bis zu drei Sportler auf dem Pferd.

Momentan sieht es so aus, als würden die Neustädter Voltigierer in Crazy Chico eine mögliche Lösung für ihr Dilemma gefunden haben. Sollte die Finanzierung über den entstehenden Förderverein funktionieren, dann könnten die Einzelturner und Sportler der M-Klasse durchatmen. Perspektivisch wären Turnierteilnahmen möglich. Aktuell ist jedoch erst einmal Stillstand angesagt.

Eine Sorge sind die Voltigierer des Reit- und Fahrvereins schon mal los. Dank dem Haupt-und Landgestüt bleibt ein Stellplatz für das künftige Pferd frei. Zudem ist auch der Trainingsbetrieb in der T-Halle auf dem Areal in der Dossestadt weiter möglich.

2015

Wir verabschieden uns sehr traurig aus dem Jahr 2015

Am 27.11.2015 mussten wir unseren treuen Gefährten "Quartier" über die Regenbogenbrücke ziehen lassen.

Es war ein sehr schwarzer Tag für uns mit unzählig vielen schwarzen Tagen die folgten.

Niemand konnte es so recht verstehen und noch weniger realisieren dass er uns mit seiner liebenswerten irren Art nicht mehr zur Weißglut und zu großer Freude gleichzeitig treiben wird.

Wir haben eine sehr schöne Saison hinter uns. Seinerseits gab es keine Tiefschläge für uns.

Trotz seiner oft aufgeregten Art hat er uns 2015 nicht im Stich gelassen, selbst das oft nervenaufreibende Verladen wurde zu einem Kinderspiel.

Nun ist er nicht mehr da........................................................................... Und hinterlässt eine große Lücke in unseren Herzen und im Team.

Ich kann kaum in Worte fassen was ich fühle. Quartier wird auf uns aufpassen, daher wird er weiter unter dem Button "Unsere Pferde" zu finden sein.

 

Du warst so schön , so stolz und doch so scheu... Viel spaß auf der großen grünen Wiese hinter dem Regenbogen.


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